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„Entlang der Menonitenspuren durch das Danziger Marschland“ | |
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Länge der Strecke: 40 km Zum downloaden: GPS karte Strecke: Gdañsk(Danzig) - Olszynka - Krêpiec - Mokry Dwór - Wi¶lina - Lêdowo - Wróblewo - Woc³awy - Mi³ocin - Trutnowy - Cedry Wielkie - Leszkowy – Kie¿mark (Kiezmark) Start: Danzig (Okopowa Strasse) Ziel: Kiezmark (Auf der Brücke über die Weichsel) Gdañsk(Danzig), Biskupia Górka(der Bischofsberg) – an der Menonitenstrasse(auf pol.: ul. Menonitów) befindet sich eine klassische aus Holz erbaute Kirche. Wehrend der Napoleonkriege (Anfang des XIX Jh.) wurden unter anderen zwei Menonitenbethäuser zerstört. Im Jahr 1818 begannen die Menoniten die Kirche auf dem Bischofsberg zu errichten. Die Arbeiten dauerten ein Jahr lang. Die friesisch - flämische Kirche diente den Menschen bis zum Jahr 1945. Zurzeit wird das Objekt durch Pfingstchristen bewirtet. Olszynka - ein klassischer aus Ziegeln erbauter Hoff aus dem Jahr 1802, einst verputzt. Vom Garten aus kann man eine verzierte hölzerne Veranda betrachten. Krêpiec - ein malerisches Dorf, gelegen an der Mottlau (auf pol.: Mot³awa). Wir finden hier Beispiele gut erhaltener holländischer Bauernhöfe aus dem XVIII und XIX Jh., einer charakteristischen, für die Menoniten die sich hier abgesetzt haben, Bauart. Vor dem Krieg ein Platz zum Ausruhen und Erholen für die Danziger Menschen. Wi¶lina - auf dem Friedhof finden wir ein so genanntes 'Glockentor' aus dem Jahr 1792. Eine hölzerne, auf Säulen erbaute Konstruktion mit brettern ausgeschalt. Im Erdgeschoss befindet sich eine halbrunde Toröffnung mit zwei Türen. Über dem Erdgeschoss befindet sich das erste Stockwerk überdeckt mit einem Pyramidendach vollendet mit einer Kirchturmspitze mit einer Fahne. Im innern auf den vier errichteten Säulen wurden die folgenden Informationen ausgeschnitzt: Eine Stiftung des Schuldheiß aus 'Dziewiêciu W³ók' und der Betreuer der Kirsche [hier das Datum und der Name dessen der das Tor erbaut hat] - Jakub Jentzen, Jahr 1792. Im Dorf befinden sich auch ein Paar interessante hölzerne Häuser. Lêdowo - Ein Wohnhaus aus der ersten Hälfte des XIX Jh. Durch die falsch durchgeführte Fensterauswechslung, hat das Objekt seine Unikate Charakteristik eines Reichen Marschländischem Hauses verloren. Wróblewo - Hier befindet sich eine Kirche der Maria Himmelfahrt. Ursprünglich im XVI Jh. erbaut als Kapelle des Hauses Scheweke. Die Konstruktion ist aus Holz errichtet mit der Skelettbauweise, ausgebaut mit Ziegelwänden. Der Westturm ist vollendet mit einem kantigen Helm bedeckt mit Kupferblech, mit einer Fahne an der Spitze. Im XVIII Jh. wurde das Obiekt erweitert, durch das dazubauen des Westlichen Teiles, mit einem Turm vollendet mit einem Barockhelm, wodurch die Kirche ihren derzeitiges Aussehen erlang. In der Nachbarschaft befindet sich eine Agroturistische Wirtschaft, eine der ersten, die auf dem Danziger Marschland entstanden sind, mit einem Kajakverleih. Woc³awy - Links von der Strecke kann man die Ruinen einer Gotischen Kirche besichtigen gehen. Ab der Reformation übernommen durch die Protestanten, bis zum Jahr 1943 evangelisch. In der Stärke der Mauer von der westlichen Seite, wurden Relikte der Tunneltreppen die auf das höhere Stockwerk führten erhalten. Auf dem Kirchenplatz befinden sich Grabsteine die vom Fußboden in der Kirche genommen wurden. Wir finden hier eine fantastisch exponierte und erhaltene, authentische Stele der Menoniten aus Sperlingsdorf (auf pol.: Wróblewo). Mi³ocin - Das Arkadenhaus wurde erbaut im Jahr 1731. Die Arkade wird mit 8 Säulen unterstützt, darüber befindet sich das erste Stockwerk mit seiner charakteristischen Skelettbauweise, ausgebaut mit kleinen Ziegeln (so genannte 'Holender') und einer verzierten Elevation. Während der Generalüberholung im Jahr 1981 - 82, wurde das Objekt zu einem Mehrfamilienhaus umgewandelt. Trutnowy - Im südlichen Teil des Dorfes steht ein Marschländisches Arkadenhaus aus dem Jahr 1720, unterstützt mit 8 Säulen. Generalüberholt in den Jahren 1984 - 89. Die Zimmeranordnung wurde erhalten im Original. Man findet hier zahlreiche Barockelemente der Ausstattung. Im großen Vorraum kann ein Model des XVIII Jahrhundert alten Dorfes mit Miniaturen der charakteristischen Marschländischen Bauweise betrachten. In diesem Haus, dass durch die Inhaber zum besichtigen freigestellt ist, befindet sich der Sitz der Gesellschaft 'Danziger Marschland'. Das Dorf wurde im Jahr 1308 durch W³adys³aw £okietek den Söhnen des Haushofmeister vom Danziger Unislaw übergeben. Im Jahr 1310 wurde es an die Kommune der Danziger Deutschherren verkauft. Später Danziger Eigentum, und zu letzt Besitz des Preußischen Schatzes. Die Gotische Kirche der Apostel Peter und Paul, erbaut aus Ziegeln im Jahr 1334, von 1580 bis 1945 betrachtet als evangelisch. Der zerstörte im Jahr 1945 Turm der Kirche wurde mit einem flachen Dach bedeckt, der bis heute ist. Im inner befindet sich ein spätmittelalterlicher Altar aus dem Jahr 1675. In der äußeren Mauer, von der östlichen Seite wurde eine steinerne Tabelle eingemauert die den Flutspiegel im Jahr 1829 anzeigt. Über dem Stein, an der selben Mauer befindet sich das Stadtwappen von Danzig. Das Barockpfarrhaus ist aus dem Jahr 1782. Das Mansardach mit Lückenöffnungen, bedeckt mit Dachpfannen. Im Vorraum befindet sich eine Tabelle aus schwarzem Marmor. Die Eingangstür ist verziert mit Stallbeschlag im Barockstill. Grosse Fenster mit Originalem Holzwerk. Im Zentrum des Dorfes von der westlichen Seite XIX Jahrhundert altes Gartenhaus mit Skelettbau, einst sehr populär typisch für das Marschland. Cedry Wielkie - Eine typisches marschländisches Dorf, erbaut auf einem bis heute lesbaren ovalen Plan. Das wertvollste Baudenkmal ist die Gotik Kirche der Heiligen Schutzengel, aus dem XV Jh. Ab der Reformation bis 1945 evangelisch. Verbrand gleich nach dem Krieg, wiederaufgebaut in den 90ger Jahren des XX Jh. Im Dorf befinden sich ein Paar Häuser aus der ersten Hälfte des XIX Jh. Bemerkbar ist das Marschländische Zentrum für Kultur und Sport, das entstanden ist Dank der Stiftung der Pommerschen Behörde, wo wir touristische Informationen zuzüglich des Marschlands erhalten. Leszkowy - der ursprüngliche Name des Dorfes lautet 'Leczkowy', der in Zusammenhang mit dem Danziger Präsidenten Konrad Leczkowy liegt. Die ersten Entdeckungen kommen aus dem Jahr 1399. Oftmals in seiner Geschichte zerstört und geplündert. Im XVII Jh. haben sich hier die Menonitom eingesiedelt. Jedoch lohnt es sich nicht mehr hier nach ihren Spuren zu suchen. Im Dorf befindet sich eine Kirche, errichtet im Mittelalter. Nach zahlreichen Umbauten verleite man ihr Eigenschaften aus der Barockzeit. In Leszkowy kann man einen Flussdeich betreten. Kie¿mark(Kiezmark) - Eine Barockkirche der Muttergottes von Tschenstochau. Die Kirche erbaut im Jahr 1727 mit der Ausnutzung von Fragmenten älterer Gebäude ist einer der originalsten, interessanten sakralen Baudenkmale im ganzen Marschland. Die Innenausstattung ist aus dem Mittelalter und dem Barock, komplett erhalten. Im Turm ein Mechanische Uhr mit einem Zifferblatt aus Metal aus dem XIX Jh. und zwei frühere Sonnenuhren. Wie die meisten Dörfer auf dem Marschland im Mittelalter, auch dieses erst Eigentum der Danziger Kommune, dann der Stadt Danzig und zu letzt des Schatzes der Preußen. In Kiezmark endet ein Teil des Menonitenweges, der durch das Marschland führt. Um weiter die Spuren der Menoniten zu folgen muss man die Brücke über die Weichsel überqueren. Quelle: Gesellschaft Danziger Marschland (¯u³awy Gdañskie), auf Deutsch übersetzt durch Martin Opara Photo: Daria Kulesza i Marek Ziêba
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